Zu Gast beim 65. Deutsch-Amerikanischen Volksfest in Grafenwöhr
Ich war beim 65. Deutsch-Amerikanischen Volksfest in Grafenwöhr zu Gast, einem Fest, das es so nur bei uns in der Oberpfalz gibt. Auf Einladung der U.S. Army Garrison Bavaria öffnet der sonst nicht frei zugängliche Truppenübungsplatz im Camp Algier für drei Tage seine Tore für die Bevölkerung, ein Termin, der in Deutschland ziemlich einmalig sein dürfte.
Eine Freundschaft mit langer Geschichte
Was in den 1950er Jahren im kleinen Rahmen begann, hat sich längst zu einem der größten und beliebtesten Feste unserer Region entwickelt. Mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher kommen inzwischen jedes Jahr, um bayerische Gemütlichkeit und amerikanischen Lifestyle zu erleben, bei freiem Eintritt.
Auf dem Festgelände im Camp Kasserine verschmelzen zwei Kulturen: Rummelplatz-Klassiker treffen auf amerikanische Küche von Ribs über Corn-on-the-Cob bis zu Cheeseburgern, während gleichzeitig bayerisches Bier und Blasmusik für Heimatgefühl sorgen. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr wieder die gemeinsame Waffen- und Geräteschau von Bundeswehr und US-Armee.
Mehr als nur ein Fest
Für mich steht dieses Volksfest für etwas Größeres: die gelebte transatlantische Freundschaft zwischen unserer Region und den amerikanischen Streitkräften, die seit Jahrzehnten in Grafenwöhr stationiert sind. Diese Verbindung aus Gemeinschaft, sozialem Engagement und internationalem Austausch prägt die Oberpfalz auf besondere Weise.
Ein herzliches Dankeschön an die U.S. Army Garrison Bavaria und den DAGA für die Organisation dieses besonderen Festes, das Menschen beider Nationen so unkompliziert zusammenbringt.

