Veteranentag in Oberviechtach: Anerkennung für unsere Soldatinnen und Soldaten
Am 15. Juni 2026 fand in Oberviechtach der 2. Nationale Veteranentag statt. Dieser beruht auf einem Beschluss des Deutschen Bundestages und wird von der Bundesregierung ausgerichtet. Er würdigt die Leistungen aller ehemaligen und aktiven Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten und stärkt das Band zwischen ihnen und der Gesellschaft.
Ein würdiger Rahmen in Oberviechtach
Die Veranstaltung im Landkreis Schwandorf begann mit einer ökumenischen Dankandacht mit Totengedenken. Landrat Thomas Ebeling begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter Bürgermeister Rudolf Teplitzky und Oberstleutnant Patrick Tanz, stellvertretender Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122. Die Festrede hielt Staatsminister Albert Füracker, MdL.
Musikalisch wurde der Nachmittag von verschiedenen Musikstücken begleitet, eine Tanzeinlage von Grün-Weiß Oberviechtach sorgte für Abwechslung. Mit der Bayern- und Deutschlandhymne fand der offizielle Teil seinen würdigen Abschluss, bevor das Sommerfest mit Grillen zum gemütlichen Beisammensein einlud.
Warum dieser Tag wichtig ist
Im April 2024 haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit großer Mehrheit beschlossen, einen Nationalen Veteranentag als Gedenktag zur Anerkennung und Würdigung der Veteraninnen und Veteranen in Deutschland einzuführen sowie ihre Versorgung und die ihrer Familien zu verbessern.
Veteranin oder Veteran der Bundeswehr ist, wer als Soldatin oder Soldat im aktiven Dienst steht oder aus dem Dienstverhältnis ehrenhaft ausgeschieden ist. Nach dieser Definition zählt Deutschland rund zehn Millionen Veteraninnen und Veteranen.
Der Veteranentag ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Unsere Soldatinnen und Soldaten setzen sich für Frieden, Freiheit und Sicherheit ein. Viele von ihnen haben persönliche Härten in Kauf genommen, um ihren Dienst zu erfüllen. Dass wir ihnen nun einen eigenen Gedenktag widmen, war längst überfällig.
Der Nationale Veteranentag steht 2026 unter dem Motto „Veterans, Family und Friends". Damit wird der Blick nicht nur auf die Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr gerichtet, sondern auch auf ihre Familienangehörigen und Wegbegleiter. Denn hinter jedem Soldaten stehen Menschen, die den Dienst mittragen.

