41-Millionen-Projekt in Wernberg: Neue Leitstelle bündelt das Rettungswesen der Region

Mit einem symbolischen Spatenstich ist in Wernberg-Köblitz der Startschuss für eines der größten Infrastrukturprojekte im Rettungswesen der Region gefallen: die neue Integrierte Leitstelle (ILS) Oberpfalz-Nord.

Auf rund 41 Millionen Euro belaufen sich die Kosten für das Bauvorhaben, das in den kommenden Jahren die bisher getrennten Leitstellen in Amberg und Weiden an einem zentralen Standort zusammenführen soll. Damit entsteht ein modernes Einsatz- und Koordinationszentrum für rund eine halbe Million Menschen in der Oberpfalz.

Die neue Leitstelle wird künftig sämtliche Notrufe aus den Landkreisen Schwandorf, Amberg-Sulzbach, Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth sowie den Städten Amberg und Weiden bündeln. Ziel ist es, Abläufe zu vereinheitlichen, Reaktionszeiten zu verbessern und die Einsatzkoordination deutlich effizienter zu gestalten.

Das Projekt gilt als zentraler Baustein für die Weiterentwicklung der Sicherheitsstruktur in der Region. Neben modernster Leitstellentechnik entstehen auch Arbeitsplätze für über 100 Mitarbeitende im Schichtbetrieb. Die Inbetriebnahme ist für die kommenden Jahre vorgesehen, nachdem der Bau nun offiziell begonnen hat.

Deutlich wird dabei auch: Die Anforderungen an Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz steigen kontinuierlich. Mit der neuen Leitstelle wird die technische und organisatorische Basis geschaffen, um diesen Herausforderungen künftig noch besser begegnen zu können.

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