150 Jahre Feuerwehr Iffelsdorf – Feiern trotz Schicksalsschlag
Es gibt Geschichten, die zeigen, was Zusammenhalt wirklich bedeutet. Die Geschichte der Feuerwehr Iffelsdorf ist eine davon.
Ein Schicksalsschlag kurz vor dem Fest
Am 7. Mai 2026, nur 50 Tage vor dem geplanten großen Jubiläumsfest, ging das Gerätehaus der Feuerwehr Iffelsdorf in Flammen auf. Ein rabenschwarzer Tag für die Kameraden. Die Feuerwehr ist seitdem nicht einsatzfähig.
Viele hätten das Fest abgesagt. Nicht so die Iffelsdorfer.
Feiern trotz allem
Das 150-jährige Jubiläum fand statt – und wurde zu einem Fest des Zusammenhalts. Im Festzelt in Untersteinbach kamen zahlreiche Gäste zusammen, um mit den Brandschützern zu feiern.
Am Samstagabend übernahmen die „Dorfrocker" das Kommando im Festzelt. Die seit vielen Jahren vor allem im süddeutschen Raum bekannte Band zog von der ersten Minute alle Register ihres Könnens. Eigene Erfolgslieder wie den „Vogelbeerbaum" spielten sie genauso wie Cover-Versionen aktueller Hits wie „Bella Napoli" oder „Wackelkontakt".
Die Besucher fanden dabei viel Spaß. Schnell wurde vor der Bühne mitgesungen und mitgeklatscht. Bald standen die meisten Fans auf den Bänken. Den ganzen Abend über herrschte prächtige Stimmung.
Kameradschaft über Gemeindegrenzen hinweg
Besonders bewegend: Viele junge Feuerwehrleute, die tagsüber bei Wald- und Flächenbränden bei Stein sowie zwischen Nabburg und Stulln mit Löscharbeiten beschäftigt waren, zogen es am Abend ins Festzelt nach Untersteinbach. Das ist gelebte Kameradschaft.
Was die Iffelsdorfer Feuerwehr geleistet hat, verdient höchsten Respekt. Nach einem solchen Schicksalsschlag nicht aufzugeben, sondern gemeinsam zu feiern – das zeigt, was unsere Feuerwehren ausmacht. Sie sind weit mehr als Einsatzorganisationen. Sie sind das Rückgrat unserer Dorfgemeinschaften.
Herzlichen Glückwunsch zum 150. Jubiläum – und auf einen baldigen Wiederaufbau des Gerätehauses!

